Dienstag, 15. Mai 2012

Brot und Tulpen...

... oder besser: Nudeln und Blumen!

Das war nämlich unser Wochenende! Wir reißen unsere Holzterasse ab und haben damit unser ganzes Wochenende verbracht. Das GANZE. Ich war TOT am Sonntag. Auch schon am Samstag. Und brauchte daher ein warmes Matschabendbrot ganz ohne Knusper. Und das habe ich aus einem Tupperbuch abgeleitet. Und das geht so:



Einfach frische Gnocchis in eine Auflaufform legen. Nicht vorher kochen! Dann Cherrytomaten und Zwiebeln anbraten, Menge je nach Geschmack. Mit Kräutern würzen. Auf den Nudeln verteilen.

Dann vier Sorten Käse reiben. In meinem Fall war das Appenzeller, Bergkäse, Parmesan und Gouda. Man kann sicher auch nur zwei Sorten nehmen. Auf jeden Fall soviel reiben, dass man alles bedecken kann und mehr! Dann Schlagsahne (100 ml) mit vier Esslöffeln Weißwein mischen. Bei mir war es Müller-Thurgau, der war noch offen. Das darüber kippen. Darüber den Käse. Ab in den Ofen bei 200 Grad für 30 Minuten.

Fertig! Heraus kommt ein weiches, käsiges, weiniges, sahniges, tomatiges Traumessen. Das ich innerhalb von Minuten aufgegessen hab. Soooo lecker!!

Und jetzt folgen ein paar Fotos, die alle unsere Tochter gemacht hat. Ein Streifzug durch unseren Garten! Sie macht so wunderschöne Fotos! Ich kann die Kamera GENAUSO halten und GENAU DAS GLEICHE fotografieren. Aber es sieht leider nicht so gut aus....:(













Und hier noch mal unser kleiner Balu. Er wächst und gedeiht und geht mir manchmal tierisch auf den Keks (walks me animally on the cookie), aber das kennt man ja schon von seinen Kindern. Da war es auch so und man hat sie trotzdem nicht ins Heim gebracht...;)








Und dann muss ich noch etwas völlig KRANKES erzählen! Unser Aufkäufer mit Migrationshintergrund (das sind die, die immer die Schrottautos von uns kaufen) hat mir voller Stolz berichtet, dass er seinem Sohn zehn Küken gekauft hat. Erst hat er von zehn KÜHEN gesprochen. Bis er dann selbst darauf kam, dass das nicht sein kann. Also KÜKEN. Kleine Hühner. Ich so: "Oooh, wie süß, sollen das Hühner werden? Zieht er sie auf?" Er lacht sich weg: " Nein, zum Spielen. So fassen an den Beinen und dann weg. Oder so drehen am Hals. So zum Spielen. So Quälen." Ich nur: "Das ist ja wohl das Hinterletzte! Wie krank ist das denn bitte?" 

Ja, er macht es auch nicht in Deutschland. Sondern irgendwo im.... Dschungel oder so. Libanon, was weiß ich denn. Da ist es ganz normal! Man kauft für 50 Cent (oder Libanon-Dollar, was weiß ich) 10 Küken zum Quälen für den Hausgebrauch. Oh Mann. Ich bin platt....

Donnerstag, 3. Mai 2012

Das Streben nach Glück...

... oder vielmehr nach Glückseligkeit ist ja tatsächlich in der amerikanischen Verfassung verankert. Wieso ist das hier bei uns nicht der Fall? Das war unter anderem ein Thema beim Essen an unserem wunderschönen 1. Mai..!

Glücklich ist man ja nicht ständig und immer. Ich finde, dass Glück gar kein Zustand ist. Sondern vielmehr bin ich in Momentaufnahmen glücklich. Man merkt es dann irgendwie, wie sehr man in dem einen, kurzen Moment glücklich ist. Und dann versucht man es festzuhalten. Und dann ist es fast schon wieder vorbei!

An unserem 1. Mai war ich auch momenthaft glücklich. Zum Beispiel, wenn ich draußen in der Sonne sitzen darf und unseren Kindern beim Monopoly Spielen zuhören kann. Nur so nebenbei, beim Lesen eines tollen tollen Buches. Diese feine kleine zuckersüße Geräuschkulisse aus "Oh nein, ich bin am Arsch" und "Wieso komm ich immer auf das Feld?!" und "Ha, das war´s!", die macht mich glücklich. Das Lachen und das künstliche Aufregen!




Die Zutaten für Lasagne zusammensuchen macht mich glücklich. Zu wissen, dass es in zwei Stunden eine köstliche Lasagne gibt, macht mich glücklich!

Glattgeharkte Maulwurfshügel machen mich kurzfristig glücklich!


Eine gelungene Veranstaltung in unserem Autohaus macht mich glücklich. Sogar etwas längerfristig.
Balu im Arm zu halten macht mich glücklich. Immer wieder!


Manchmal, wenn ich weg bin und abends wiederkomme, stehe ich draußen auf dem Hof vor unserem Wohnzimmerfenster. Drinnen ist es warm und dort ist meine Familie. Diesen Moment koste ich manchmal so lange wie möglich aus. Das ist so wie Trinken rauszögern, wenn man ganz doll Durst hat... Ich weiß, ich darf gleich da rein gehen. Und jemanden begrüßen oder umarmen. Das macht mich glücklich!

Mich würde auch glücklich machen, wenn ihr schreibt, was euch glücklich macht. Oder speziell heute glücklich gemacht hat...Ich habe keine Ahnung, wer überhaupt meinen Blog liest, aber ich würde mich riesig über eure "Glücksresonanz" freuen!! Das hebt die Stimmung außerdem ungemein. Auch eure..!

Mittwoch, 25. April 2012

Ich hab mal nachgezählt....

... in diversen Schränken. Und herausgefunden, dass ich über 50 Kochbücher besitze. Ist das irgendwie total krank? Hirnverbrannt? Dekadent? Hat jemand noch mehr? Dann möge er sich melden.

Ab heute hab ich nämlich noch eins mehr. Jippieh! Es ist das Buch, das ich schon länger haben wollte und -scheiss was drauf - einfach bestellt habe. Einfach so, weil ich mir was gönnen wollte. Hier ist es also:



Es ist tatsächlich genauso toll, wie es immer alle sagen! Nee, noch toller!




Und weil ihr nett seid (ich glaube jedenfalls daran), gibt´s von mir zwei Rezepte daraus ganz allein für euch. 



Und das hier:




Das Buch ist auch deshalb so schön, weil die Autorin solchen Pappnasen wie mir auch immer ganz genau erzählt, wie ich was wozu esse. Zum Beispiel die Feigenkonfitüre: " schmeckt nicht nur auf dem Frühstücksbrötchen, sondern passt auch gut zu Ziegenkäse, Blauschimmelkäse oder Aufschnitt." Muss man mir doch nur sagen!

Oder das Ratatouille-Rezept. "Davon kann man gleich eine große Portion zubereiten. Die Reste schmecken am nächsten Tag mit Nudeln, Couscous oder mit etwas Ziegenkäse auf knusprigem Brot."

Toll! Jemand wie ich mit immer Hunger und null Plan findet so etwas genial! Da läuft mir das Wasser sowas von im Mund zusammen, dass ich den "nächsten Tag" einfach vorziehen könnte und gleich die Reste als Nachtisch vom Hauptgang-Ratatouille essen möchte. Hört sich Ziegenkäse mit was knusprigem und mit was rotem matschigen nicht wie das leckerste Ding auf der Welt an? Ich finde: ja.

Also haut rein. Kocht was feines. Essen ist gut für die Seele. Es gibt bei mir ein "Seelenessen", das ich mir immer dann mache, wenn ich richtig sch.... drauf bin. Wenn der Tag eine Nullnummer war. Wenn ich traurig bin. Und das ist:

Tomatenschweinerei:

Ihr schneidet einfach Tomaten klein, halbieren, was auch immer. Schafskäse in Würfeln dazu. In eine ofenfeste Form. Mit Olivenöl und Honig übergießen. Für eine halbe Stunde in den Ofen bei 180 Grad. Kurz vor Schluss ein schönes Steinofenbaguette oder Ciabatta mit in den Ofen tun. Die Tomatenschweinerei in einen tiefen Teller. Ciabatta abreißen und reintunken. Noch mit Honig nachsüßen. Aufs Sofa damit. Wärmflasche in den Rücken, warmen Teller auf den Bauch. Fertig. Dazu ein Glas Rotwein. Und der Tag ist dein Freund! Wenigstens der Abend davon! Probiert es mal aus. Es funktioniert echt!

Montag, 16. April 2012

Vanilletörtchen...

... sind ganz einfach selbst zu machen! Kennt ihr diese süße Schweinerei, die man beim Portugiesen bekommt? Ich hab mir schon öfter welche im Portugiesenviertel in Hamburg mitgenommen, wenn wir dort waren und jetzt habe ich bei der wunderbaren Okka dieses tolle Rezept entdeckt.

Das einzig aufwändige ist das Ausrollen der Teigscheiben. Das dauert sicherlich 10 - 15 Minuten. Alles andere ist Killefitz. Und hier sind meine Bilder dazu, das Rezept schaut ihr euch mal schön bei Okka an, also HIER.




Ääääh, Frauchen, bist du sicher, dass nix für mich dabei ist...???



Menno.....! Dann eben nicht...!











Sie sind echt lecker und schmecken aber haargenauso wie beim echten Portugiesen im echten Portugiesenviertel!
Viel Spaß beim Nachbacken!

Ansonsten: genießt das Leben! Und das mein ich echt ernst! Genießt es! Ab jetzt sofort! Verstanden?

Mittwoch, 11. April 2012

Das war also Ostern....

So, Ostern is vorbei! Vier freie Tage genossen und folgendes gemacht:

Meine Familie in Empfang genommen und ihre Skiurlaubsfotos betrachtet:



Den safffftigsten Schokokuchen der Welt gebacken. Wieder mal:



Abends Kerzen angemacht und Rotwein entkorkt. Und getrunken:






Ostergeschenke genäht:


Und verpackt:



Zum leckeren Brunch am Ostersonntag gewesen, bei meiner Mutter und ihrem Mann. Mhhhmmmmm!!!















Unser kleiner Balu war natürlich überall dabei! Beim Osterbrunch in der schicken Wohnung meiner Mutter hatte ich schon ein bisschen Bammel, ob er sich benehmen kann. Hat er aber! Hat nix angeknabbert, nix ausgeräumt, hat sich fein hingelegt und uns beim Essen zugesehen. Ich war sooo stolz!

Ansonsten, aber ohne Fotos:

- superlecker Fisch in allen Variationen gegessen am Karfreitag bei meinem Papa. Forelle, Lachsforelle, Steinbeißer, Garnelen. Mit Kartoffeln, Quark und Bohnen. Guter Einstieg in ein Schlemmerwochenende!

- beim Osterfeuer gefroren

- ein Sweatshirt genäht. Mein erstes! Foto folgt!

- ein Rezept aus dem FoodBlog "New Kitch on the Blog" nachgekocht. Schweineroulädchen in  Rieslingsauce. War ein Traum!

- mit Balu spazierengegangen, logisch, immer wieder

- Burgundergulasch gekocht. War erst nicht so mein Fall, aber mit viel Gewürzen verfeinert hat es uns noch zwei Tage superlecker geschmeckt.

- eine Zitronentorte nach Tim Mälzer gebacken. War auch ein Traum!

Ich hoffe, ihr hattet ebenso schöne und schmackhafte Ostern!